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„Walzer für Nichttänzer – Erzählkonzert im Dreivierteltakt“ am Sonntag, 31.05.2026, 11:30 Uhr, in der Kulturschmiede Breckerfeld

Wie viele Walzerkönige gibt es? Wurde der Donauwalzer zuerst gesungen oder getanzt? Wussten Sie, dass der Wiener Walzer ausgerechnet durch einen Spanier gesellschaftsfähig wurde und wenige Jahre später am Zarenhof verboten war? Dass ihn die Obrigkeit um 1800 als subversiv betrachtete, während ihn die national gesinnten Deutschen späterer Zeiten zum schützenswerten Kulturgut erhoben? Es gibt viel zu erzählen über den Walzer – Historisches und Anekdotisches. Vor allem aber zeigt das Musikprogramm dieses Abends die Vielseitigkeit der Walzer-Musik.

Martin Brödemann und Thomas Eicher entwerfen in diesem Erzählkonzert ein musikalisches Walzer-Panorama mit vielen kulturgeschichtlichen Facetten zwischen dem 18. und dem 21. Jahrhundert, zwischen New York, London, Wien, Paris und St. Petersburg, zwischen ernster und Unterhaltungsmusik, zwischen Tanz- und Konzertwalzern von Schubert, Brahms, Chopin, Puccini, Schostakowitsch, Stolz, Strauss, Lehár u.v.a. – mit Bravourstücken und bekannten Melodien unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen.

Martin Brödemann arbeitet als freier Pianist und Organist in Hagen sowie als Dozent für Klavier an der Hochschule für Musik der Fachhochschule Osnabrück. Er studierte Klavier an der Musikhochschule Köln.​

Thomas Eicher lebt und arbeitet in Dortmund, seit 20 Jahren für die Kleinkunst – als Autor, Moderator, Rezitator, Regisseur und Kulturmanager.  

Eine geniale Symbiose von Musik und Erzählkunst am 31.05.2026 um 11:30 Uhr in der Kulturschmiede Breckerfeld, Museumsgasse 3.

Karten für das Erzählkonzert zum Preis von 7,50 € können im Rathaus Breckerfeld, Frankfurter Str. 38, Zimmer 1, erworben werden.

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